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Vom Main zur Zenn

  1. Svenja Schäfer
  2. VGN I A. Gaspar-Klein
  3. VGN I A. Gaspar-Klein
  4. VGN I A. Gaspar-Klein

Kategorie: Radfahren

  • Startort: Fürth-Stadeln
  • Startpunkt: Fürth-Stadeln
  • Zielort: Kitzingen
  • Länge: 97.6 km
  • Dauer: 6 Stunden 31 Minuten

Merkmale

  • Kulinarisch interessant
  • Natur Highlight
  • Kulturell interessant
  • Einkehrmöglichkeit
  • Mehrtagestour
  • Unterkunftsmöglichkeit
  • Beschilderung
  • Gute Anbindung an ÖPNV

Beschreibung

Wegverlauf: Stadeln (Fürth) → Veitsbronn → Langenzenn → Wilhermsdorf → ... → Kitzingen: 98 km

Mit dem Rad oder zu Fuß eine Landschaft zu durchstreifen ist ein wahres Naturerlebnis. Das trifft auch auf den Radweg "Vom Main zur Zenn" zu, auf dem man die Naturparke Frankenhöhe und Steigerwald erradlen kann. Die abwechslungsreiche Natur bietet Ruhe und Entspannung. Eine Vielfalt historischer und kultureller Sehenswürdigkeiten kann man in den Ortschaften entlang dieses Weges entdecken.
Im Landkreis Fürth schlängelt sich der Radweg sanft, ohne große Steigungen durch ein Flusstal - genau wie das Flüsschen Zenn, das er begleitet.
Zahlreiche Biergärten, Heckenwirtschaften und Gastronomiebetriebe bieten Rast, Gemütlichkeit und regionale, kulinarische Spezialitäten.

Der Radweg „Vom Main zur Zenn“ startet in Kitzingen oder in Fürth-Stadeln. Hier beschreiben wir den Wegeverlauf von Kitzingen nach Fürth-Stadeln. Viel Vergnügen beim Entdecken und Erleben!

Von der historischen Weinhandelsstadt Kitzingen nach Scheinfeld

Los geht es am Parkplatz in Etwashausen unterhalb der Alten Mainbrücke, von wo sich dem Radfahrer ein Panoramablick auf die prachtvolle Stadtkulisse bietet und noch etwas weiter bei der Fahrt durch das ehemalige Gartenschaugelände begleitet. Entlang des Mains und dann des Sickertals erreicht man das Städtchen Mainbernheim mit historischen Grabengärten, einer gut erhaltenden Stadtmauer, vielen Türmen und einem außergewöhnlichen Arkadenfriedhof. Entlang von Feldern und mit Blick auf den Schwanberg passiert der Radweg den Weinort Iphofen. Hier lohnt sich ein Blick auf das Rödelseer Tor oder der Besuch bei einem der vielen Weingüter. Das Knauf-Museum beherbergt eine der renommiertesten Reliefsammlungen der großen antiken Kulturepochen.

Auf der Alten Reichsstraße erreicht man Markt Einersheim mit Schloss und einer auf einem Berg thronenden Ruine – der Ruine Speckfeld. Badewillige können kurz beim Terrassenschwimmbad Rast machen, bevor es über Mönchsondheim nach Hellmitzheim geht. In Mönchsondheim erlebt man das dörfliche Leben der Vergangenheit hautnah im Kirchenburgenmuseum. Eine lohnende Auszeit.

Der Weg durch ein kleines Wäldchen bringt Erfrischung bevor Altmannshausen und Markt Bibart gestreift werden und der Weg Richtung Scheinfeld eingeschlagen wird.

Die Bildungs- und Naturstadt im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim besticht mit ihrer historischen Altstadt, dem Kloster sowie Schloss Schwarzenberg. Sehr beliebt ist der jährlich stattfindende Scheinfelder Holztag.

Über Baudenbach und Diespeck in die Markgrafenstadt Neustadt a.d. Aisch

Von Scheinfeld aus führt der Weg weiter durch das Laimbachtal in Richtung Baudenbach. Die Etappe ist gesäumt von kleinen Dörfern und der wundervollen Natur des südlichen Steigerwalds. Durch das Ehebachtal gelangt man über die Gemeinde Diespeck in die Kreisstadt Neustadt an der Aisch. In der historischen Altstadt angekommen, lässt sich hier so manches idyllische Plätzchen entdecken: Vor allem in der Fußgängerzone mit dem malerischem Marktplatz, der ein reichhaltiges Angebot an Außengastronomie bietet. Aber auch die kleinen Gässchen entlang der mittelalterlichen Stadtmauer laden zum Bummeln und Verweilen ein, und sind ebenso einen Besuch wert wie die Museen im Alten Schloss mit dem einzigartigen Aischgründer Karpfenmuseum.

Von Neustadt a.d. Aisch über Langenzenn nach Fürth-Stadeln

Nach Neustadt a.d. Aisch erklimmt der Radler die Hügel des Naturparks Frankenhöhe. Hier wechseln sich liebliche Täler und waldreiche Höhen ab.

In Markt Erlbach gibt es ein liebevoll eingerichtetes Geschichts- und Handwerksmuseum. Bei Adelsdorf trifft der Radweg erstmals auf die Zenn. Das Flüsschen schlängelt sich von nun an duch ein Flora-Fauna-Habitat, das besonderen Tiel- und Pflanzenarten als natürlicher Lebensraum dient. Über das pitoreske Zenntal geht der Weg vorbei an Wilhermsdorf mit seiner barocken Schlosskirche weiter nach Langenzenn. Ein Abstecher zur bekannten und gut erhaltenen Klosteranlage des ehemaligen Augustiner-Chorherrenstifts mit dessen Kreuzgang lohnt sich allemal. Ab Frühjahr brüten Störche auf dem Dach und im Innenhof finden jährlich die Langenzenner Klosterhofspiele statt. Das kulturelle Leben im Ort ist rege. Von hier aus geht es weiter Richtung Nürnberg über Veitsbronn, wo sich eine Abkühlung im Veitsbad mit Erlebnisbereich bietet, zum End-oder Ausgangspunkt des Radwegs „Vom Main zur Zenn“ nach Fürth-Stadeln. Dort besteht ein direkter Anschluss an den Regnitz Radweg mit Verlauf von Nürnberg nach Bamberg.

Der Radweg ist durch die vielen Bahnstationen entlang der Strecke hervorragend in den Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) eingebunden und bietet außerdem Anschluss an bekannte Fernradwege: Im Landkreis Fürth trifft er auf den Burgenstraßen-Radweg und den ErlebnisRadweg Hohenzollern. In der Stadt Fürth besteht eine Anbindung an den Regnitz Radweg, in Kitzingen an den MainRadweg.

Eine durchgehende Markierung nach neuestem Standard sorgt für ein angenehmes Radelvergnügen.

Markierung: Vom Main zur Zenn

Adresse

90765 Fürth
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Höhenprofil

  • Höhenmeter: 406
  • Höhenmeter absteigend: 512
  • Höchster Punkt: 404
  • Niedrigster Punkt: 182