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HörErlebnis. Das Geheimnis der Steine.

Eine Wandertour auf den Spuren der "Siebener" und geheimnisvoller Steine hält ein besonderes HörErlebnis bereit.

Geschichte und Geschichten aus der Region und Hörstationen, die Orte lebendig werden lassen - Willkommen auf einer besonderen Wanderroute, dem "HörErlebnis. Das Geheimnis der Steine."!

Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der Grenzsteine und der Siebener, den Hütern der Grenzen. Auf dieser Audioguide-Wanderung im Landkreis Fürth erwarten Sie spannende Geschichten rund um uralte Steine und das älteste kommunale Ehrenamt Bayerns. Lauschen Sie den Erzählungen und erleben Sie unsere Region auf eine ganz neue Art.

Bereit für ein besonderes Abenteuer? Dann Wanderschuhe schnüren und sich von dem HörErlebnis begeistern lassen. Auf geht's!

Länge und Gehzeit: Rund 15 Kilometer / reine Gehzeit 4 Stunden

Mögliche Etappen: Wilhermsdorf - Laubendorf: 8,5 km // Laubendorf - Langenzenn: 6,5 km

Ausgangspunkt: Empfohlener Startpunkt Bahnhof Wilhermsdorf Mitte

ÖPNV: Die Tour verfügt über eine gute Anbindung an die Bahnstationen Wilhermsdorf Mitte, Laubendorf, Hardhof und Langenzenn.

Highlights: 11 Hörstationen mit spannenden Erzählungen zu historischen Steinen und zum ältesten kommunalen Ehrenamt in Bayern, den "Siebenern"

Flyer: Kompakt informiert mit dem Flyer "HörErlebnis. Das Geheimnis der Steine."

Geschichte(n) auf den Ohren: 

Entlang unserer Wanderroute erwarten Sie 11 Stationen mit spannenden HörErlebnissen. So einfach geht's: An den Haltepunkten finden Sie Schilder mit einem QR-Code. Hierüber gelangen Sie beim Scannen mit einem mobilen Endgerät auf diese Seite unserer Erlebnis-Homepage und können ganz bequem in die jeweilige Station hineinhören. Alternativ laden Sie die HörErlebnisse vor der Tour kostenlos auf Ihr Smartphone oder Tablet. Dies empfiehlt sich, um unterwegs unabhängig von der Internetverbindung zu sein.

>> Zum Download der HörErlebnisse

Wer lieber lesen möchte, hat die Möglichkeit, sich die Textbeiträge herunterzuladen. >> Zum Lesetext

Auf dem richtigen Pfad: 

Folgen Sie der Route anhand der Karte. Es empfiehlt sich die Navigation per Outdoor-App. Die GPX-Daten zu Tour gibt es kostenfrei zum Herunterladen. >> Zu den GPX-Daten

7z-Datei herunterladen (30 MB)
Alle HörErlebnisse der Tour zum Herunterladen

Laden Sie Ihre HörErlebnisse kostenlos vor der Tour auf Ihr Smartphone, ihr Tablet oder den MP3-Player herunter. So genießen Sie unterwegs das volle Erlebnis – jederzeit und unabhängig von Ihrer Internetverbindung!

gpx-Datei herunterladen (50 KB)
Die Wanderung zum Herunterladen

So einfach geht’s: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Download-Link und wählen Sie „Speichern unter…“, um die Datei bequem an einem Ort Ihrer Wahl zu sichern. Anschließend können Sie sie ganz unkompliziert mit verschiedenen Apps öffnen und genießen. Das Hörerlebnis wartet übrigens auch schon auf Sie bei Komoot und Outdooractive – perfekt für unterwegs!

Los geht's

Station 1 – Einführung in das HörErlebnis

Herzlich Willkommen zu einem besonderen Wandererlebnis im Landkreis Fürth, wo ihr auf unserer Siebener Wanderung spannende Einblicke in das älteste kommunale Ehrenamt in Bayern, die Feldgeschworenen, erhaltet. Sie sind seit Jahrhunderten die Wächter über die Einhaltung der Grundbesitzgrenzen. (Standort: Bahnhof Wilhermsdorf Mitte)

Station 1: Einführung in das Hörerlebnis
Station 2 – Geschichtliche Entwicklungen

Das Feldgeschworenenwesen stammt aus dem späten Mittelalter und ist besonders in Franken verbreitet. Die Siebener, erstmals 1426 in Langenzenn erwähnt, überwachen seit Jahrhunderten die Grundbesitzgrenzen. Sie wurden ernannt, um die korrekte Abmarkung und Einhaltung der Grenzen sicherzustellen und damit das friedliche Miteinander der Dorfgemeinschaften zu fördern. (Standort: Wilhermsdorfer Flur)

Station 2.1: Geschichtliche Entwicklungen
Station 2.2: Sehenswertes vor Ort
Station 3 – Traditionelle Hüter von Grenzen und Frieden

Eine bedeutende Rolle kommt den Feldgeschworenen zu, indem sie die Einhaltung von Grundbesitzgrenzen sicherstellen und als eine Art gemeindeinterne Instanz zur Regelung von Streitigkeiten fungieren. Seit der Einführung staatlicher Vermessungsgesetze arbeiten sie eng mit den Vermessungsämtern zusammen und setzen nach wie vor Grenzsteine, um die Grenzen vieler Art eindeutig kenntlich zu machen. Ihr Amt ist das älteste kommunale Ehrenamt in Bayern und genießt nach wie vor hohes Ansehen. (Standort: Gemarkungsgrenze Wilhermsdorf-Laubendorf)

Station 3.1: Traditionelle Hüter von Grenzen und Frieden
Station 3.2: Sehenswertes vor Ort
Station 4 – Die vielen Namen der Feldgeschworenen

Der Ausdruck "Siebener" entstand, weil in der Regel sieben Feldgeschworene in einer Gemeinde bestellt wurden, um bei Unstimmigkeiten eine eindeutige Entscheidung zu fällen. In Franken, wo dieses Amt besonders verbreitet ist, existieren auch viele andere regionale Bezeichnungen wie Marker, Steiner oder Grenzer. (Standort: Staakreizgärtla Wilhermsdorf)

Station 4.1: Die vielen Namen der Feldgeschworenen
Station 4.2: Sehenswertes vor Ort
Station 5 – Das Siebener-Lied

Das Siebener-Lied stärkt den Gemeinschaftssinn und die Identität der Feldgeschworenen, indem es ihre Pflichten und die Bedeutung ihrer Arbeit für die Gemeinde betont. Es thematisiert die Herausforderungen und Verantwortung der Siebener bei der Überwachung der Grundstücksgrenzen. Das Lied trägt zur Traditionspflege bei und bewahrt das kulturelle Erbe der Feldgeschworenen lebendig. (Standort: Spitalwald)

Station 5.1: Das Siebener-Lied
Station 5.2: Das Lied gesungen
Station 6 – Die heutige Praxis der Siebener

In Bayern sind die Siebener auch heute bei Vermessungen und Grundstückstrennungen gefragt, zum Beispiel bei Flurneuordnungen. Mit traditionellen Werkzeugen setzen sie Grenzsteine und bieten ein technikunabhängiges „Backup“-System. Durch ihre Ortskenntnisse schaffen sie Vertrauen zwischen Grundstückseigentümern und Vermessungsbehörden und stehen bei Unstimmigkeiten als Vermittler zur Verfügung. (Standort: Laubendorfer Ruhstein)

Station 6.1: Die heutige Praxis der Siebener
Station 6.2: Eine Erzählung
Station 7 – Das Geheimnis der Siebener

Das Siebener-Geheimnis ist ein geheimes Zeichen, das nur den Siebenern bekannt ist und genutzt wird, um die Integrität von Grenzen zu gewährleisten. Diese Tradition wird mündlich von Generation zu Generation weitergegeben und stellt sicher, dass Grenzen nicht verschoben werden können. (Standort: Laubendorfer Staagärtla)

Station 7.1: Das Geheimnis der Siebener
Station 7.2: Sehenswertes vor Ort
Station 8 – Erhalt des Ehrenamts

Die Feldgeschworenen-Gemeinschaft muss sich gegenüber moderner Technik behaupten und ihren Status bei Vermessungsbehörden sichern. Gesetzliche Änderungen könnten ihre jahrhundertealte Rolle gefährden. Auch privatwirtschaftliche Interessen sind in der Lage ihre vertrauensbildende, ehrenamtliche Arbeit zu bedrohen. Ihr lokales Wissen und ihre enge Verbindung zu den Menschen vor Ort wird dennoch auch als unersetzbar angesehen. (Standort: Gemarkungsgrenze Laubendorf-Langenzenn)

Station 8.1: Erhalt des Ehrenamts
Station 8.2: Sehenswertes vor Ort
Station 9 – Sichtbare Symbole des Siebenerwesens

Traditionelle Grenzsteine in Bayern sind kulturelle Symbole mit einer langen Geschichte, die seit dem Mittelalter zur Markierung von Grundstücksgrenzen verwendet werden. Sie bestehen häufig aus lokalen Materialien wie Sandstein oder Granit und sind oft mit Wappen und Jahreszahlen versehen. In einigen "Staagärla" werden diese alten Steine ausgestellt. (Standort: Langenzenner Staagärtla)

Station 9.1: Sichtbare Symbole des Siebenerwesens
Station 9.2: Sehenswertes vor Ort
Station 10 – Würdigung einer Tradition

Das Feldgeschworenenwesen in Bayern wurde 2016 als Immaterielles Kulturerbe anerkannt, was seine wichtige gesellschaftliche Rolle und jahrhundertealte Tradition würdigt. Diese Anerkennung betont die Bedeutung des überlieferten Wissens und der Rituale der Siebener, die zur Sicherung der Grundstücksgrenzen beitragen. (Standort: Denkmal Katasterneuvermessung)

Station 10.1: Würdigung einer Tradition
Station 10.2: Sehenswertes vor Ort
Station 11 – Der Siebener-Platz Langenzenn

Der heutige Siebener-Platz in Langenzenn zeigt historische Grenzsteine und Markierungen, die die regionale Geschichte und Kultur widerspiegeln. Neben historischen Pflanzen können Besucher hier verschiedene Grenzsteine, wie den Fraischstein und Trattsteine, sowie Nachbildungen alter Markierungen entdecken. (Standort: Siebener Platz Langenzenn)

Station 11: Der Siebener-Platz Langenzenn und Sehenswertes vor Ort

Kooperation

Das Projekt wurde von der Regional- und Wirtschftsförderung des Landkreises Fürth in Kooperation mit dem Markt Wilhermsdorf, der Stadt Langenzenn, Mitgliedern der Feldgeschworenengemeinschaft des Landkreises und der Stadt Fürth, dem Heimatverein Wilhermsdorf sowie der Hans-Sachs-Spielgruppe Langenzenn umgesetzt.

Föderung

Das Projekt wird im Rahmen des Regionalmanagements gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.

Mehr zum Thema Siebener

Entdecken Sie mehr über das faszinierende Thema der „Siebener“ in Bayern! Tauchen Sie ein in die Welt dieser historischen und kulturellen Besonderheit und erfahren Sie von dem Engagement der Feldgeschworenenvereinigung Landkreis und Stadt Fürth.

Mehr Informationen finden Sie auf der Website der Feldgeschworenengemeinschaft.